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Manuelle Lymphdrainage / Ödemtherapie in Leipzig

 MLD verkürzt die Heilungsdauer deutlich…

Definition

Die manuelle Lymphdrainage bewirkt durch bestimmmte Grifftechniken die Aktivierung des Lymphabflusses bzw. die Entstauung (Drainage) des Gewebes.

Technik

Die von Dr. Emil Vodder entwickelte manuelle Lymphdrainage beruht auf vier Grundgriffen. Es handelt sich hierbei um die Begriffe „stehenden Kreis“, „Drehgriff“, „Pumpgriff“ und den „Schöpfgriff“.

Alle Griffe werden sanft und überwiegend kreisförmig durchgeführt.

Man unterscheidet eine Schubphase in Richtung des gewünschten Abflusses und eine Entspannungsphase, einem passiven Anteil.

Indikationen

  • Ablatio Mammae nach Strahlung
  • Traumatische Schädigung wie z.B. Hämatome, Distorsionen, Muskelverletzungen und Luxationen
  • Nachbehandlung bei Frakturen
  • Nach Verbrennung
  • Nach Operationen (auch nach kosmetischen Operationen)
  • Entzündliche Krankheitsbilder wie rheumatische Gelenkerkrankungen (hier wird mit kurzer Behandlungszeit begonnen und kann gesteigert werden).
  • Weichteilrheumatismus wie Tendinitis, Tendoperiostitis, Carpaltunnelsyndrom
  • Arthrose-Patienten
  • Bei neurologischen Krankheitsbildern wie Schlaganfall, Parkinson, Zosterneuralgie und multipler Sklerose

Manuelle Lymphdrainage kommt aber auch den Gesunden zugute.

  • Schon längst wissen Frauen die MLD bei Schwellungen der Beine und zur Vorbeugung der Striae während der Schwangerschaft zu schätzen!

Kontraindikationen

Die manuelle Lymphdrainage ist kontraindiziert bei:

  • dekompensierter Herzinsuffizienz
  • akute Entzündungen, die durch pathogene Keime verursacht werden (z.B. Phlegmone)
  • Hyperthyreose in der Halsregion
  • Phlebothrombose
  • unklarem Tumorstatus